Shinrin Yoku

Was ist das und woher kommt dieser Trend?

Ursprünglich kommt Shinrin Yoku aus Japan. Die Menschen sind hier sehr naturverbunden. In den Anfängen der 1980ger Jahre begann Dr Qing Li den Zusammenhang zwischen Wald, Erholung und Stressteduktion zu erforschen. Es wurden erstmals Studien durchgeführt, die einen Zusammenhang zwischen längeren Aufenthalten im Wald und einer wesentlichen Reduktion von Stresshornonen bestätigten. Um dies wissenschaftlich zu begründen, werden seitdem laufend weitere Forschungen durchgeführt. In späteren Jahren wurde Shinrin Yoku durch das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei offiziell durch drei Schriftzeichen charakterisiert.

森 Shin für großer Wald
林 rin für kleiner Wald
浴 Yoku für Baden

Erst im Jahre 2007 wurde in Japan die Gesellschaft für Waldmedizin unter der Leitung von Dr. Qing Li gegründet. 2012 wurde der Forschungszweig Waldmedizin in den japanischen Universitäten eingeführt. Dr Qing Li lehrt noch heute im Fachgebiet Waldmedizin. Und auch in Europa etabliert sich Waldbaden immer mehr.


Was ist Waldbaden?

Die meisten von uns lieben den Wald. Das Licht, das sich zwischen den Ästen und Blättern bricht, das sanfte Rauschen des Windes in den Bäumen, den Duft des Waldes, das Leuchten der Blätter. Wann sind wir das letzte Mal bewusst, ohne etwas zu wollen, an einem Ort gewesen, nur im Jetzt und im Sein? Haben dort ganz bewusst Düfte, Geräusche, Bewegungen etc wahrgenommen? Können wir uns noch erinnern, wie sich der Regen anhört, wenn die Tropfen auf den Boden auftreffen?

Es wird die Stille des Waldes genutzt, um zur Ruhe zu kommen. Nur die Stille? Nein, es gibt verschiedene Techniken, die jeder anwenden kann und die uns dabei unterstützen, den Stress des Alltags hinter uns zu lassen. Und es gibt andere Faktoren wie Phytonzide, das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gruppe der Terpene gehören, welche die Bäume in unterschiedlichen Konzentrationen abgeben. Es sind flüchtige, organische Substanzen, die die Bäume vor Pilzen, Insekten oder Bakterien schützen. In seiner Struktur mit seinem gesamten Ökosystem hat der Wald einen starken Einfluss auf unsere Wahrnehmung. Die in der Luft vorhandenen Terpene haben eine beruhigende Wirkung auf unseren Körper. Sie senken den Blutdruck und den Cortisolspiegel im Körper. Auch unser Immunsystem profitiert vom Waldbaden, erhöht es die Anzahl der Killerzellen.


Wie macht man Shinrin Yoku?

Wir beschäftigen uns intensiv mit dem Wald, dem Eindruck, der Atmosphäre. Dabei stimulieren wir die verschiedenen Sinne und focussieren uns auf das "Jetzt". Wir entfernen uns vom Alltagsstress und unser Geist kommt zur Ruhe, was auch dem Körper gut tut. Dieser kann sich ebenfalls erholen. Wir werden verschiedene Techniken lernen und nutzen, um unsere Sinne zu stimulieren. Da ich ein großer Hundefreund bin, lade ich auch Hundebsitzer dazu ein, mit mir und Cookie und Euren Hunden einen Waldbadenspaziergang zu machen. Dafür braucht es jedoch etwas Zeit und diese sollte man sich gönnen und genießen, um zu Ruhe kommen zu dürfen.

Termine werdet Ihr hier finden. Einzeln bis maximal 5 Personen plus ihre Fellnasen.

Ich freue mich auf Euch!

info@thecookingcookie.at

Wir sind auf Instagram:

Tippt auf die Bilder und begebt Euch auf die Reise …

Schönheit macht nicht den glücklich, der sie besitzt, sondern den, der sie liebt und bewundert.“ (Hermann Hesse)